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Beitrag geschrieben von einem ehemaligen Mitglied  am 29.08.2012
Habe lediglich gesagt "Ich würde...". bin aber gar nicht bei Facebook. Mit meinen freunden kommuniziere ich per SMS oder per Email.
Beitrag geschrieben von Holger   am 28.08.2012
Dann hast du schon wieder viel zu viel bekannt gegeben. Oder veröffentlichen Deine Freunde nichts bei Facebook. Und die Datenschutzeinstellungen müssen entsprechend angepasst werden. Ich verzichte da lieber.
Beitrag geschrieben von einem ehemaligen Mitglied  am 28.08.2012
Es geht in meinem post um Adresshandel von Telefonanbietern zu anderen Firmen, unabhängig von einem Telefonbucheintrag.

Und dem Threadsteller geht es um die Internetsicherheit, davon sind wir völlig abgekommen, stelle ich gerade fest.
Also zurück zum Thema: bei Facebook und anderen Communities würde ich nie meinen realen Namen angeben, sondern einen erfinden, und dann meine Freunde, die ich real kenne, darauf hinweisen.
Beitrag geschrieben von Holger   am 26.08.2012
Kann ich mir vorstellen. Seit ich nicht mehr im Telefonbuch stehe, hat das mit den Anrufen nachgelassen.
Beitrag geschrieben von einem ehemaligen Mitglied  am 26.08.2012
Ist schon der Hammer, aber ich denke, dass in jedem Bundesland mit Adressen gehandelt wird.

abe jahrelang in der Marketing-Branche gearbeitet. Was glaubst du, wieviele Anbieter von Telefonverträgen beispielsweise mit Kundendaten handeln - sogar mit Geburtsdaten und Bankdaten?!
Beitrag geschrieben von Holger   am 26.08.2012
Hier der Artikel:
D a t e n ve r k a u f b r i n g t Kom m u n e n ü b e r e i n e M i l l i o n E u r o
Meldegesetz und Datenschutz erlauben Adresshandel
Leipzig. Offiziell über eine, geschätzt über zwei Millionen Euro nehmen Sachsens Komm unen pro Jahr ein, weil sie
Meldedaten ihrer Bürger verkaufen. Die Bürger können der Weitergabe ihrer Angaben zwa r widersprechen, extra
um Einwilligung gebeten werden müssen sie aber nicht.
Von Andreas Friedrich
Will ein Händler oder ein Handwerker seine Kundschaft über ein neues Angebot informieren, kauft er sich Adressen. Die
gibt's im Internet. Er klickt sich bei einem Adress-Shop durch ein Onlineformular, le gt so Alter, Kaufkraft, Interessen,
Wohnsituation und Herkunft möglicher Kunden fest, bezahlt und erhält die Anschriften. An die sendet er seine Werbung. Je
detaillierter - oder im Jargon "qualifizierter" - die Daten sind, desto teurer. Das G eschäft floriert. Das Konsumverhalten wird
gescannt und an die Werbebranche weitergeleitet. Die Adresshändler zapfen viele Quell en an. Als solche sprudeln neben
Preisausschreiben, Branchenbüchern, Kundenkarten, Handelsregistern, Webseiten und Umf ragen auch die Meldeämter.
Etwa fünf Euro kostet im Bundesdurchschnitt eine solche Abfrage.
Für viele Rathäuser ist der Erlös ein willkommener Nebenverdienst. In Dresden kamen s o 2 011 etwa 107000 Euro
zusammen, in Chemnitz 100000. Insgesamt nahmen Sachsens Kommunen im letzten Jahr 105 9 014 Euro ein, 494910 Euro
im ersten Halbjahr 2 012. Das geht aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grüne n im Sächsischen Landtag hervor.
Deren Abgeordneter Johannes Lichdi spekuliert: "Mich würde es nicht wundern, wenn das wahre Ausmaß der Einkünfte pro
Jahr bei deutlich über zwei Millionen Euro liegt." Denn nur knapp die Hälfte aller Kommunen hätten ihre Einkünfte
gemeldet. Lichdi deutet dies als Verschleierung. Die Kommunen würden absichtlich nich t melden, weil sie sich nicht in die
Karten schauen lassen und der Debatte entziehen wollten, vermutet er.
Beim Sächsischen Städte- und Gemeindetag (SSG) sieht man das anders. Von einem "Verkauf" könne keine Rede sein.
"Die Kommunen sind verpflichtet, das Sächsische Meldegesetz zu vollziehen. Dazu zählt auch das Erteilen von
Melderegisterauskünften", erklärt Ralf Leimkühler, Vize-Geschäftsführer des SSG. Info rmationen an Behörden seien
kostenlos, aber Pflicht. Im Ermessen der Meldeämter liege es, privaten Antragstellern Auskunft zu erteilen. Würden dabei
genügend Daten der gesuchten Person benannt, könne die Auskunft kaum abgelehnt werden , so Leimkühler. Im Übrigen
gingen die Meldeämter mit den Daten sehr sorgsam um und unterstützten den Adresshande l nicht. Dass viele Rathäuser
die Einkünfte nicht gemeldet haben, liege schlicht daran, dass sie darüber keine Stat istik führten.
Auch der Datenschutz lässt einen Verkauf der Meldedaten zu. Nur ein Widerspruch könne dies verhindern, heißt es aus
dem Büro des Sächsischen Datenschutzbeauftragten. 3515 42 Personen taten dies im erste n Halbjahr 2012 . Die
Meldeämter könnten ihre kostenpflichtige Auskunft aber mit der Auflage versehen, dass die Daten nicht weiterverkauft
werden dürfen. Ob dies geschehe, sei nicht bekannt. Beendet werden kann der Datenverk auf ohne Einwilligung der
Betroffenen im Herbst vom Bundesrat, wenn das neue Meldegesetz dort gekippt wird. Gek ippt würden damit aber auch
regelmäßige Einnahmen der Kommunen.
Beitrag geschrieben von Holger   am 26.08.2012
In der LVZ stand, das die Kommunen haben im Land Sachsen 1 Million verdient. Man vermutet sogar 2 Mille. Also kann man nur der Datenweitergabe widersprechen.
Beitrag geschrieben von einem ehemaligen Mitglied  am 25.08.2012
@Holger

Meintest du, der Staat hat 1 Mio. verdient? Oder meintest du, der Staat hat 1 Mrd. verdient?!

Du hast als Abkürzung 1 Mill. geschrieben, und Mille steht für 1.000
Beitrag geschrieben von Holger   am 25.08.2012
Der Staat hat über 1 Mill. verdient am Datenverkauf. Da freuen sich Adresshändler.
Beitrag geschrieben von einem ehemaligen Mitglied  am 14.08.2012
Richtig Holger, hatte ich ganz vergessen.

Und wie bei Google-Street-View ist es dasselbe Prinzip: man muss aktiv werden, damit die eigenen Daten nicht in irgend einer Form weitergegeben werden - statt (umgekehrt) einem Datenschutz zu gewährleisten. >-<
Beitrag geschrieben von Holger   am 14.08.2012
Datenschutz ? Was ist das denn, wo selbst Einwohnermeldeämter Daten weiter geben.
Beitrag geschrieben von einem ehemaligen Mitglied  am 14.08.2012
Schöne Geschichte, gut geschrieben und mit "Happy End".

Trotzdem möchte ich mich Holger anschließen. Es gibt etliche andere Wege, über`s Internet jemanden finden zu können.
Man muss nur mal aus Neugierde seinen Namen oder Nicknamen bei Google-Bilder eingeben, es könnte sein, dass man die Luft anhält.
Wenn man erst mal eine Adresse hat...: die Bilder von Google-Street-View sind so gestochen scharf, dass man teilweise sogar Namen an der Klingel lesen kann.

So viel zum Thema "Datenschutz". >-<
Beitrag geschrieben von Holger   am 03.03.2012
Es gibt noch viele Tausend andere Möglichkeiten an Informationen zu kommen. Jeder Surfer hinterläßt Spuren im Internet, welche sich verfolgen lassen. Einfach mal nach seinen Namen googeln und so weiter. Habe mich bereits auf vielen Seiten gefunden, ohne dass ich mich selber dort eingetragen habe. >-<
Beitrag geschrieben von einem ehemaligen Mitglied  am 03.03.2012 
Internetsicherheit

Wichtigste Regel im Internet - besonders wichtig für Kinder und Jugendliche:

Niemals den richtigen Namen nennen, sondern immer einen Spitznamen ausdenken. Ihr wißt ja nicht, wer am anderen Rechner sitzt und welche Absichten die andere Person verfolgt! Und immer schön cool bleiben...

Hier Nun mal eine Geschichte die Euch hoffentlich zeigt, wie gefährlich das Netz sein kann!

Shannon konnte die Fußschritte hinter sich hören, als sie nach Hause ging. Der Gedanke, dass sie verfolgt wird, ließ ihr Herz schneller schlagen. Du bist lächerlich, sagte sie sich selbst, niemand verfolgt Dich. Um sicher zu gehen, beschleunigte sie ihr Schritttempo, doch die Schritte glichen sich den ihren an. Sie hatte Angst, nach hinten zu sehen und sie war froh, dass sie fast zu Hause war. Shannon sagte ein schnelles Gebet, Gott, bitte lass mich sicher nach Hause kommen. Sie sah das Außenlicht brennen und rannte den Rest des Weges, bis zum Haus.

Erst mal drinnen, lehnte sie sich einen Moment gegen die Tür, erleichtert in den sicheren vier Wänden ihres zu Hause zu sein. Sie sah aus dem Fenster, um nachzusehen, ob jemand da draußen war. Der Gehweg war leer. Nach dem durchblättern ihrer Bücher entschloss sie sich, einen Snack zu sich zu nehmen und Online zu gehen.

Sie loggte sich unter ihren Nicknamen ByAngel213 ein.
Sie sah in ihre Buddyliste und stellte fest, dass GoTo123 online war.
Sie schickte ihm eine Nachricht.
ByAngel213: Hi Ich bin froh dass Du online bist!
Ich hab geglaubt, dass mich jemand nach Haus verfolgt hat.
Es war total komisch!
GoTo123: Du guckst zu viel Fern.
Wieso sollte Dich jemand verfolgen?
Wohnst Du nicht in einer sicheren Gegend?
ByAngel213: Natürlich wohne ich in einer sicheren Gegend.
Ich nehme an, dass ich mir das nur eingebildet habe,
denn ich hab niemanden gesehen, als ich rausgeschaut habe.
GoTo123: Es sei denn, Du hast deinen Namen übers Internet rausgegeben.
Das hast Du doch nicht gemacht oder?
ByAngel213: Natürlich nicht. Ich bin doch nicht doof, weisst Du?
GoTo123: Hattest Du ein Softball Spiel nach der Schule heute?
ByAngel213: Ja, und wir haben gewonnen!
GoTo123: Das ist Klasse! Gegen wen habt ihr gespielt?
ByAngel213: Wir haben gegen die Hornets gespielt.
Deren Uniformen sind total schrecklich!
Sie sehen aus wie Bienen.
GoTo123: In welchem Team spielst Du?
ByAngel213: Wir sind die Canton Cats.
Wir haben Tigerpfoten auf unseren Uniformen.
Die sind total cool.
GoTo123: Hast du gepitched?
ByAngel213: Nein, ich spiele second Base.
Ich muss weg. Meine Hausaufgaben müssen fertig sein, bevor meine Eltern nach Hause kommen. Ich will sie nicht verärgern. CU.
GoTo123: Bis dann. CU.

Währenddessen...
GoTo123 ging zum Mitglieds Menü und begann die Suche nach ihrem Profil. Als er es fand, markierte er es und druckte es aus. Er holte einen Stift heraus und begann aufzuschreiben, was er bis jetzt über Angel wusste. Ihr Name: Shannon Geburtsdatum:
3. März 1999 - Alter:13. Staat in dem sie wohnt: North Carolina. Hobbies:Softball, Chore, Skating und Shoppen. Neben dieser Information wusste er, dass sie in Canton wohnt, weil sie es ihm gerade gesagt hat. Er wusste, dass sie bis 18:30 Uhr alleine war, und das jeden Nachmittag, bis ihre Eltern von der Arbeit kommen. Er wusste, dass sie im Schulteam Donnerstag Nachmittag Softball spielt, Und dass sich das Team Canton Cats nennt. Ihre Glückszahl 7 ist auf dem Rücken ihrer Uniform gedruckt. Er wusste, dass sie im siebten Schuljahr der Canton Junior High School war. Das hat sie ihm erzählt.

All dies in einer Unterhaltung, die sie online hatten. Er hatte jetzt genug Information, um sie zu finden. Shannon erzählte ihren Eltern nicht von dem Geschehen auf dem Weg nach Hause. Sie wollte nicht, dass sie ihr eine Szene machen und ihr verbieten würden, zu Fuß nach Haus zu gehen nach dem Softball Spiel. Eltern übertreiben immer maßlos und ihre waren die Schlimmsten. Sie wünschte, sie wäre kein Einzelkind. Wenn sie doch einen Bruder und eine Schwester hätte, dann wären ihre Eltern nicht so übertrieben beschützerisch.

Bis Donnerstag hatte Shannon die Fußschritte längst vergessen. Sie war gerade mitten im Spiel, als sie merkte, dass jemand sie anstarrte. In dem Moment fielen ihr auch wieder die Schritte ein. Sie sah von ihrem Second Base nach oben, um festzustellen, dass ein Mann sie genau beobachtete. Er lehnte sich gegen den Zaun und lächelte, als sie ihn ansah. Er sah überhaupt nicht angst einflößend aus und sie vergaß schnell wieder ihre Bedenken. Nach dem Spiel saß er auf einer Bank in ihrer Nähe, als sie noch kurz mit dem Trainer sprach. Sie bemerkte sein Lächeln auf ein Neues und ging an ihm vorbei. Er nickte und sie lächelte zurück. Ihm fiel der Name auf dem Rücken ihres Trikots auf, und er wusste, dass er sie gefunden hatte. Er ging mit einem sicheren Abstand hinter ihr her. Sie waren nur ein paar Häuser von Shannons Zuhause entfernt. Als er wusste, wo sie wohnt, ging er schnell zurück zum Park, um sein Auto zu holen. Jetzt musste er warten.

Er entschloss sich, etwas zu essen, bis die Zeit gekommen war, nach Shannons Haus zu gehen. Er fuhr zu einem Schnellrestaurant und blieb dort, bis es Zeit war, seinen geplanten Schritt zu machen.

Shannon war in ihrem Zimmer, als sie Stimmen im Wohnzimmer hörte. Shannon, komm her, rief ihr Vater. Er hörte sich besorgt an, und sie konnte sich keineswegs vorstellen, warum. Sie ging ins Zimmer, als sie den Mann vom Spielfeld auf dem Sofa sitzen sah.

„Setz Dich“, fing ihr Vater an, „dieser Mann hat uns gerade eine sehr interessante Geschichte über Dich erzählt.“ Shannon ging zu einem Stuhl gegenüber im Raum. Wie konnte er ihren Eltern überhaupt irgendetwas erzählen? Sie hatte ihn bis heute noch nie zuvor gesehen!

“Weißt Du, wer ich bin Shannon?“ fragte der Mann sie.
“Nein“, antwortete Shannon.
“Ich bin ein Polizist und Dein Online Freund, GoTo123.“
Shannon war erstaunt. Das ist nicht möglich!
“GoTo ist ein Kind in meinem Alter! Er ist 14 und wohnt in Michigan!“

Der Mann lächelte.
“Ich weiß, dass ich Dir das erzählt habe, aber es war nicht wahr. Siehst Du, Shannon, es gibt Menschen online, die nur so tun, als ob sie Kinder wären; ich war einer von denen. Doch während andere es machen, um Kinder zu finden und ihnen weh zu tun, gehöre ich zu der Gruppe, die es macht, um Kinder zu schützen. Ich bin hergekommen, um Dich zu finden, und um Dir beizubringen, wie gefährlich es sein kann, zu viel Information raus zu geben, an Menschen übers Internet. Du hast mir genug erzählt, um es mir leicht zu machen, Dich zu finden. Dein Name, die Schule, die Du besuchst, der Name Deines Ball Teams, und die Position, in der Du spielst. Die Nummer und der Name auf Deinem Trikot machte das Finden nur noch einfacher.“

Shannon war immer noch erstaunt. „Du wohnst nicht in Michigan?“
Er lachte. „Nein, ich wohne in Raleigh. Es hat Dir ein sicheres Gefühl gegeben zu glauben, dass ich so weit weg wohne, nicht wahr?“
Sie nickte.
“Ich hatte Freunde, der ihre Tochter war genau wie Du, nur hatte sie nicht so viel Glück. Der Mann fand sie und tötete sie, während sie allein zu Hause war. Kindern wird beigebracht, nie jemanden zu sagen, wenn sie allein zu Hause sind, jedoch tun sie es ständig, online. Sie tricksen Dich aus, Informationen raus zugeben, ein wenig hier, ein wenig da. Bevor Du es weißt, hast Du ihnen genug erzählt, damit sie Dich finden können, ohne dass Du es überhaupt bemerkt hast. Ich hoffe, dass Du daraus etwas gelernt hast und demnächst vorsichtiger bist.“

“Das werd ich“, versprach Shannon.
“Wirst Du anderen davon erzählen, damit sie auch sicher sind?“
“Das verspreche ich!“

Ich bitte Euch von Herzen schickt diese Geschichte an so viele Menschen wie möglich, um sie vor dem Schlimmsten zu bewahren. Kopiert sie in Eure Seite.